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MATADOR – HINWEISE ZU LAGERUNG, QUALITÄT UND REKLAMATIONEN
Matador Taubenfutter wird mit großer Sorgfalt aus ausgewählten natürlichen Rohstoffen hergestellt. Damit die Qualität des Futters auch nach dem Kauf bestmöglich erhalten bleibt, ist eine sachgerechte Lagerung besonders wichtig.
Wie sollte Taubenfutter gelagert werden?
Lagern Sie das Futter stets kühl, trocken und dunkel und schützen Sie es vor direkter Sonneneinstrahlung, Wärme, Feuchtigkeit und starken Temperaturschwankungen.
Halten Sie den Lagerbereich sauber und frei von verschüttetem Futter, alten Futterresten, Insekten und anderen Vorratsschädlingen.
Wir empfehlen, das Futter möglichst in der Originalverpackung aufzubewahren.
Von einer längeren Lagerung in vollständig geschlossenen Kunststofftonnen oder -behältern raten wir ab. Durch Temperaturschwankungen und ungünstige Lagerbedingungen kann sich darin Feuchtigkeit oder Kondenswasser bilden, wodurch Qualität und Haltbarkeit des Futters beeinträchtigt werden können.
Wenn Sie dennoch einen Futterbehälter verwenden, sollte dieser vor jeder Neubefüllung vollständig entleert, gründlich gereinigt und vollständig getrocknet werden.
Füllen Sie niemals neues Futter auf Reste von altem Futter.
Alte Futterreste und Staub können Insekten oder Eier von Vorratsschädlingen enthalten und dadurch auch eine neue Futtercharge erneut befallen.
Ältere Bestände zuerst verbrauchen
Kaufen und lagern Sie möglichst nur die Futtermenge, die Ihrem tatsächlichen Verbrauch entspricht, und vermeiden Sie unnötig lange Lagerzeiten.
Wenn Sie mehrere Säcke vorrätig haben, verwenden Sie immer zuerst die ältere Ware.
Mindesthaltbarkeit
Das auf der Verpackung angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gilt bei sachgerechter Lagerung.
Die Qualität des Futters kann nach dem Kauf unter anderem durch Wärme, Feuchtigkeit, Lagerdauer, mangelnde Hygiene und Vorratsschädlinge beeinflusst werden.
Kontrollieren Sie das Futter daher vor der Verwendung auf Aussehen, Geruch und mögliche Auffälligkeiten.
Ein Naturprodukt
Getreide, Saaten, Mais und Hülsenfrüchte sind Naturprodukte. Daher können zwischen verschiedenen Chargen geringfügige Unterschiede in Farbe, Größe, Form und Aussehen auftreten.
Auch ein geringer Anteil an Staub, Spelzen oder Bruchkörnern kann durch Verarbeitung, Verpackung und Transport entstehen.
Dies bedeutet nicht automatisch, dass ein Qualitätsmangel vorliegt.
Kornkäfer, Motten oder andere Insekten
Getreide und Saaten können grundsätzlich von Vorratsschädlingen befallen werden.
Wärme, alte Futterreste, Staub und unzureichend gereinigte Lagerbehälter können die Entwicklung und Ausbreitung von Kornkäfern, Motten und anderen Vorratsschädlingen begünstigen.
Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig das Futter, den Lagerbereich und eventuell verwendete Futterbehälter.
Stellen Sie einen Insektenbefall fest, separieren Sie den betreffenden Sack unverzüglich von Ihrem übrigen Futterbestand und wenden Sie sich an Ihre Verkaufsstelle.
Etwas anderes stimmt nicht?
Stellen Sie beispielsweise Folgendes fest:
- Schimmel oder Verderb;
- einen deutlich abweichenden Geruch;
- Insektenbefall;
- eine ungewöhnlich große Menge Staub;
- eine möglicherweise falsche Futtermischung;
- oder eine andere deutliche Qualitätsabweichung?
Verwenden Sie den betreffenden Sack nicht weiter und wenden Sie sich möglichst zeitnah an die Verkaufsstelle, bei der Sie das Futter gekauft haben.
Helfen Sie uns, Ihre Reklamation richtig zu untersuchen
Bewahren Sie bei einer Reklamation bitte immer Folgendes auf:
- den Original-Futtersack;
- das Etikett;
- die Chargen-/Losnummer;
- das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD);
- eine ausreichende Menge des betreffenden Futters.
Machen Sie nach Möglichkeit aussagekräftige Fotos vom Futter, der festgestellten Abweichung, dem Futtersack und dem Etikett.
Entsorgen Sie das Futter nicht und sieben, mischen, behandeln, frieren oder verpacken Sie es nach Möglichkeit nicht um. Andernfalls kann es schwieriger werden, nachträglich festzustellen, was genau die Ursache der Beanstandung war.
Wie wird Ihre Reklamation bearbeitet?
Jede Reklamation wird von uns ernst genommen, sorgfältig und kundenorientiert geprüft.
Anhand unter anderem der Chargen-/Losnummer, des MHD, des Kaufdatums, der Fotos und der Art der festgestellten Abweichung kann untersucht werden, was die mögliche Ursache ist. Falls erforderlich, kann auch eine Probe des betreffenden Futters untersucht werden.
Das Auftreten von beispielsweise Insekten nach einer gewissen Lagerzeit bedeutet nicht automatisch, dass die Ursache bereits während der Produktion entstanden ist. Auch die Lagerbedingungen nach dem Kauf können hierbei eine Rolle spielen. Umgekehrt wird selbstverständlich auch eine mögliche Produktions- oder Qualitätsabweichung sorgfältig untersucht.
Stellt sich heraus, dass tatsächlich ein Produkt- oder Qualitätsproblem vorliegt, suchen Matador und Ihre Verkaufsstelle gemeinsam nach einer angemessenen Lösung.
Unsere Empfehlung
Kühl – trocken – dunkel – sauber – ältere Ware zuerst – möglichst in der Originalverpackung.
Mit einer sachgerechten Lagerung und einer guten Bestandsrotation tragen Sie dazu bei, die optimale Qualität Ihres Matador Taubenfutters möglichst lange zu erhalten.